Wissen
Im Auto gibt es mehr Lichter, als man am Anfang kennt. Hier siehst du kurz und klar, wofür jedes Licht da ist und wann du es einschaltest.
Die Lichter am Auto
In der Schweiz fährst du auch am Tag mit Licht. Das Tagfahrlicht geht beim Motorstart von selbst an. Es reicht nur bei guter Sicht: Es leuchtet vorne, hinten bleibt dein Auto bei vielen Modellen dunkel.
Du schaltest es ein bei Dämmerung, Dunkelheit und schlechter Sicht, zum Beispiel bei Regen, Schnee oder Nebel. Es leuchtet vorne und hinten und blendet andere nicht. Auch mit Lichtautomatik schaltest du es bei schlechter Sicht lieber selbst ein.
Nur bei Dunkelheit ausserorts, wenn die Strasse nicht durchgehend beleuchtet ist. Schalte es aus, sobald dir jemand entgegenkommt, du hinter einem Fahrzeug fährst oder in eine Ortschaft kommst. Bei Nebel, Schnee und starkem Regen hilft es nicht, es blendet dich selbst.
Es ist kein Pflichtlicht. Du darfst es nur zusätzlich zum Abblendlicht einschalten, wenn Nebel, Schnee oder starker Regen die Sicht deutlich einschränken. Bei guter Sicht blendet es andere. Schalte es aus, sobald die Sicht wieder besser ist.
Das Standlicht macht ein stehendes Fahrzeug sichtbar. Mit Standlicht allein fährst du nie. Das Parklicht brauchst du, wenn du innerorts in der Dunkelheit am Rand einer schlecht beleuchteten Strasse parkierst. Auf markierten Parkplätzen und in gut beleuchteten Strassen ist es nicht nötig.
Er zeigt eine Gefahr oder Notlage an: bei einer Panne, bei einem Unfall oder wenn dein Auto abgeschleppt wird. Du kannst ihn auch am Stauende einschalten, um den Verkehr hinter dir zu warnen. Danach schaltest du ihn wieder aus.
Zum Merken
1
Tagfahrlicht oder Abblendlicht, auch wenn die Sonne scheint.
2
Bei Regen, Schnee, Nebel und Dunkelheit reicht das Tagfahrlicht nicht, denn hinten leuchtet dann oft nichts.
3
Dunkel, ausserorts, kein Gegenverkehr, kein Fahrzeug vor dir.
4
Zusätzlich zum Abblendlicht und sofort aus, wenn es besser wird.
5
Schau bei schlechter Sicht nach, ob wirklich das Abblendlicht leuchtet.
Diese Seite fasst die Grundregeln zum Lernen zusammen. Verbindlich sind die gesetzlichen Vorschriften. In der Fahrstunde üben wir es gemeinsam im Auto, damit du jedes Licht sicher findest.
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